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Virtueller Rundgang

Ein virtueller Rundgang lässt Interessenten eine Immobilie online besichtigen, als 360-Grad-Tour oder als geführte Bildfolge.

Auch: 360-Grad-Rundgang, 360-Grad-Tour, virtuelle Besichtigung, Online-Besichtigung

Virtueller Rundgang, einfach erklärt

Ein virtueller Rundgang zeigt eine Immobilie im Netz, bevor jemand vor Ort war. Interessenten sehen Räume, Zuschnitt und Wirkung und entscheiden, ob sich ein Termin lohnt. Es gibt zwei übliche Bauarten, die man klar unterscheiden sollte. Welche passt, hängt vom Objekt ab: von seinem Stand, von der Aufnahme und von dem, was erzählt werden soll.

Die 360-Grad-Tour entsteht aus Panoramaaufnahmen mit einer 360-Grad-Kamera. Besucher schauen sich frei um und springen per Klick von Raum zu Raum. Das setzt voraus, dass die Räume existieren und aufgenommen wurden. Gut geeignet ist sie für fertige Objekte, bei denen Besucher selbst bestimmen sollen, wohin sie schauen.

Der scrollgesteuerte Rundgang führt Besucher auf einem festen Weg durch eine Abfolge von Einstellungen. Beim Scrollen wechselt die Ansicht Schritt für Schritt, ähnlich einer Kamerafahrt. Man schaut sich nicht frei um, dafür ist der Weg erzählt und lässt sich auf Handy und Rechner einfach bedienen. Eine Panoramakamera braucht er nicht. Steht ein Objekt noch nicht, können die Einstellungen aus Visualisierungen oder KI-Bildern bestehen. Solche Bilder sollten als solche gekennzeichnet werden.

Worauf es ankommt: Interessenten sollten erkennen, was fotografiert und was dargestellt ist. Ein Rundgang ersetzt keinen Besichtigungstermin, er hilft bei der Vorauswahl. Dazu gehören Bedienbarkeit mit Tastatur und Touch und ein kurzer Weg zur Anfrage. Angaben zu Lage, Größe und Ausstattung helfen, Erwartungen richtig zu setzen.

Worauf Sie achten sollten.

Fragen.

Was ist der Unterschied zwischen 360-Grad-Tour und scrollgesteuertem Rundgang?

Bei der 360-Grad-Tour schauen sich Besucher frei um. Beim scrollgesteuerten Rundgang führt ein fester Weg durch mehrere Einstellungen, und Besucher bestimmen nur das Tempo durch Scrollen.

Braucht man für einen virtuellen Rundgang eine Spezialkamera?

Für eine 360-Grad-Tour in der Regel ja, meist eine 360-Grad-Kamera. Ein geführter Rundgang kommt mit Fotos oder Visualisierungen aus.

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Leon Werner, Straubing

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