Imagefilm
Ein Imagefilm stellt ein Unternehmen als Ganzes vor: Menschen, Haltung und Arbeitsweise, meist als aufwendig gedrehter Film.
Auch: Image-Film, Unternehmensfilm, Firmenfilm, Imagevideo
Imagefilm, einfach erklärt
Ein Imagefilm stellt ein Unternehmen als Ganzes vor. Er zeigt nicht ein einzelnes Produkt, sondern Menschen, Räume, Arbeitsweise und Haltung. Klassisch ist er ein gedrehter Film: Ein Team aus Kamera, Ton und Regie begleitet den Betrieb meist an einem oder mehreren Drehtagen, danach folgen Schnitt, Musik und Farbabstimmung.
Der Nutzen liegt im Vertrauen. Wer einen Betrieb nur aus dem Netz kennt, sieht im Film die Menschen dahinter. Das ist hilfreich bei Betrieben, bei denen Vertrauen zählt, etwa Praxen, Handwerk oder Immobilienbüros, und bei der Suche nach Mitarbeitenden. Ein Imagefilm ist auf Dauer angelegt und läuft auf der Startseite, im Bewerbungsbereich, auf Messen oder im Empfang.
Bevor ein Imagefilm entsteht, sollten drei Fragen geklärt sein: Wer soll ihn sehen? Was soll diese Person danach wissen oder tun? Wo wird er gezeigt? Ohne diese Antworten wird er zur Selbstdarstellung. Ein gedrehter Film ist außerdem ein größeres Vorhaben, das Planung, Drehorte und Absprachen mit den gezeigten Personen verlangt.
Nicht jeder Betrieb braucht einen Imagefilm. Wer vor allem ein Angebot erklären oder Anfragen auslösen will, ist mit einem Erklärvideo oder Werbevideo meist gezielter bedient. Auch kurze Filme aus vorhandenem Material, Fotos und Grafik können ein stimmiges Bild des Betriebs vermitteln. Sie wirken aber anders als gedrehte Gesichter und Räume, und das sollte man offen so benennen.
Worauf Sie achten sollten.
Zielgruppe zuerst
Legen Sie fest, wer den Film sehen soll und was danach passieren soll.
Echte Menschen zeigen
Ein Imagefilm lebt von Gesichtern und Räumen, nicht von Floskeln.
Absprachen treffen
Wer im Film zu sehen ist, sollte vorher einverstanden sein.
Alternativen prüfen
Erklärvideo, Werbevideo oder Motion Graphics erreichen manchmal denselben Zweck mit weniger Aufwand.
Fragen.
Was ist der Unterschied zwischen Imagefilm und Werbevideo?
Ein Imagefilm zeigt das Unternehmen als Ganzes und baut Vertrauen auf. Ein Werbevideo wirbt für ein konkretes Angebot und führt zu einer Handlung.
Wie lang sollte ein Imagefilm sein?
Das hängt vom Einsatz ab. Auf Website und in sozialen Netzwerken funktionieren kurze Filme, ein längerer passt eher zu Messe oder Empfang. Wichtig ist, dass jede Minute einen Zweck hat.
Braucht mein Betrieb einen Imagefilm?
Nicht unbedingt. Er lohnt sich vor allem, wenn Vertrauen und Persönlichkeit die Entscheidung prägen. Für ein einzelnes Angebot reicht oft ein kürzeres Video.
Verwandte Begriffe.
Werbevideo
Ein Werbevideo ist ein kurzer Film, der ein Angebot oder einen Betrieb zeigt und Zuschauer zu einer Handlung bewegen soll, etwa zur Anfrage.
Erklärvideo
Ein Erklärvideo erklärt ein Produkt, eine Leistung oder einen Ablauf in kurzer Zeit so, dass man es ohne Vorwissen versteht.
Motion Graphics
Motion Graphics sind bewegte Grafiken: Schrift, Formen, Logos und Bilder, die animiert werden, um etwas zu zeigen oder zu erklären.
Branding
Branding ist der Aufbau einer Marke: Wofür ein Betrieb steht und wie er bei Kundinnen und Kunden wahrgenommen wird.
Erzählen Sie mir von Ihrem Betrieb.
Leon Werner, Straubing
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