Webhosting
Webhosting ist der Betrieb Ihrer Website auf einem Server, der ihre Dateien speichert und bei jedem Aufruf an Besucher ausliefert.
Auch: Hosting, Webspace, Website hosten, Serverhosting
Webhosting, einfach erklärt
Webhosting bedeutet, dass die Dateien Ihrer Website auf einem Server liegen, der dauerhaft mit dem Internet verbunden ist. Ruft ein Besucher Ihre Domain auf, liefert dieser Server die Seite aus. Meist mieten Sie diesen Platz bei einem Anbieter, einem Hoster, für einen monatlichen oder jährlichen Betrag. Ohne Hosting wäre Ihre Website nur eine Datei auf einem Rechner, die niemand aufrufen kann.
Es gibt unterschiedliche Formen. Beim Shared Hosting teilen sich viele Kunden einen Server, das ist für kleine Seiten üblich. Ein virtueller Server (VPS) gibt Ihnen mehr Kontrolle und mehr Verantwortung. Manche Anbieter liefern fertig gebaute Seiten aus einem Netzwerk verteilter Server aus, was vor allem zu statischen Websites passt. Welche Form passt, hängt von der Technik der Seite ab.
Worauf es ankommt: Standort der Server, Sicherungen, aktuelle Software, Support und eine kurze Kündigungsfrist. Weil auf einem Server auch Daten von Besuchern anfallen, etwa Zugriffsprotokolle mit IP-Adressen, kann ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO nötig sein. Das ist eine Orientierung, die Prüfung liegt bei Ihrer Beratung.
Ein verbreiteter Fehler: Das Hosting-Konto läuft auf den Namen der Agentur, und der Betrieb hat keinen Zugang. Sorgen Sie dafür, dass der Vertrag auf Ihren Namen läuft oder Sie zumindest vollen Zugang haben. Verwalten Sie Domain und Hosting getrennt, damit ein Wechsel des Hosters nicht die Adresse gefährdet.
Worauf Sie achten sollten.
Vertrag auf Ihren Namen
Das Hosting-Konto sollte Ihnen gehören, oder Sie brauchen vollen Zugang dazu.
Sicherungen klären
Fragen Sie, wie oft gesichert wird und wie schnell sich eine Sicherung zurückspielen lässt.
Laufzeit und Kündigung
Achten Sie auf Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und den Preis nach der ersten Laufzeit.
Datenschutz
Fragen Sie den Hoster nach dem Vertrag zur Auftragsverarbeitung und dem Standort der Server.
Fragen.
Was ist Webhosting einfach erklärt?
Webhosting ist Speicherplatz und Betrieb auf einem Server im Internet. Dort liegen die Dateien Ihrer Website, und der Server liefert sie an Besucher aus.
Brauche ich Hosting, wenn ich eine Domain habe?
Ja. Die Domain ist nur die Adresse. Damit unter ihr eine Website erscheint, muss ein Server die Seite ausliefern.
Kann ich mein Hosting später wechseln?
Ja. Dazu ziehen Sie die Dateien um und stellen die Domain per DNS-Eintrag auf den neuen Server. Das geht am einfachsten, wenn Sie Zugang zu Dateien und Domain-Verwaltung haben.
Verwandte Begriffe.
Domain
Eine Domain ist der lesbare Name Ihrer Website im Internet, zum Beispiel beispiel.de, den Sie bei einem Anbieter registrieren.
DNS
DNS ist das Namensystem des Internets: Es übersetzt Domainnamen wie beispiel.de in die Adressen der Server, auf denen Websites liegen.
SSL-Zertifikat
Ein SSL-Zertifikat ist ein digitaler Ausweis Ihrer Website, der eine verschlüsselte Verbindung per HTTPS ermöglicht.
Statische Website
Eine statische Website besteht aus fertigen Dateien, die ein Server unverändert ausliefert, ohne bei jedem Aufruf Seiten zu berechnen.
DSGVO-konforme Website
Eine DSGVO-konforme Website verarbeitet personenbezogene Daten rechtmäßig und sparsam und erklärt das in einer Datenschutzerklärung.
Quellen
- Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), Art. 28 Auftragsverarbeiter, abgerufen am 14.10.2026
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Leon Werner, Straubing
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