Redaktionsplan
Ein Redaktionsplan legt fest, welcher Inhalt wann auf welchem Kanal erscheint, und macht regelmäßiges Veröffentlichen planbar.
Auch: Content-Kalender, Themenplan, Social-Media-Kalender, Contentplan
Redaktionsplan, einfach erklärt
Ein Redaktionsplan ist eine Übersicht, in der steht, welcher Inhalt zu welchem Zeitpunkt auf welchem Kanal erscheint. Er kann eine Tabelle, ein Kalender oder ein Werkzeug sein. Wichtig ist nicht die Form, sondern dass Themen, Zuständigkeiten und Termine an einer Stelle stehen. Er verhindert, dass Beiträge spontan und lückenhaft entstehen. Auch ein kleiner Betrieb kann davon profitieren, weil Entscheidungen vorab fallen und nicht jeden Tag neu getroffen werden müssen.
Üblich sind folgende Angaben: Datum, Kanal, Format (Bild, Karussell, Reel, Story, Artikel), Thema, Text, Bild oder Video, Ziel des Beitrags und Stand (Idee, in Arbeit, freigegeben, veröffentlicht). Ein Handwerksbetrieb könnte feste Rubriken festlegen, zum Beispiel eine fertige Arbeit, einen Blick hinter die Kulissen und die Antwort auf eine häufige Kundenfrage, und sie über die Wochen abwechseln.
Ein Plan lohnt sich, weil guter Inhalt Vorlauf braucht: Fotos müssen gemacht, Texte geschrieben und Videos geschnitten werden. Er hilft außerdem, die Themen zu mischen, damit nicht nur Eigenwerbung erscheint, und Saisonales rechtzeitig einzuplanen. Nach einiger Zeit zeigt die Auswertung, welche Einstiege und Themen angenommen werden, und der Plan wird angepasst.
Typische Fehler sind ein zu ehrgeiziger Takt, den niemand durchhält, kein Puffer für Unvorhergesehenes, keine Festlegung, wer einen Beitrag freigibt, und ein Plan, der nie ausgewertet wird. Sinnvoll ist ein Takt, der zu Ihrem Alltag passt, kombiniert mit wenigen festen Rubriken und einem Vorrat an fertigen Beiträgen.
Worauf Sie achten sollten.
Einen Takt wählen, den Sie halten
Lieber regelmäßig weniger als kurz viel und dann lange nichts.
Rubriken statt Ideennot
Wenige feste Rubriken machen es leichter, Themen zu finden.
Freigabe festlegen
Klären Sie, wer einen Beitrag prüft und freigibt, bevor er erscheint.
Auswerten und anpassen
Schauen Sie regelmäßig, welche Themen und Einstiege angenommen werden.
Fragen.
Wie oft sollte ich auf Instagram posten?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Sinnvoll ist der Takt, den Sie dauerhaft halten können.
Was gehört in einen Redaktionsplan?
Datum, Kanal, Format, Thema, Ziel, Zuständigkeit und Stand. Dazu ein Feld für die Auswertung.
Brauche ich einen Redaktionsplan, wenn ich nur selten poste?
Auch dann hilft eine einfache Liste mit Themen und Terminen. Sie sorgt dafür, dass Ideen nicht verloren gehen und saisonale Themen rechtzeitig kommen.
Verwandte Begriffe.
Instagram-Posts
Instagram-Posts sind Beiträge im Profil: Einzelbild, Karussell oder Video, ergänzt durch Stories und Reels als eigene Formate.
Reels
Reels sind kurze Videos im Hochformat auf Instagram, mit denen Betriebe Arbeit, Orte und Menschen in Bewegung zeigen.
Content-Marketing
Content-Marketing heißt, mit hilfreichen Inhalten wie Texten, Videos und Beiträgen Aufmerksamkeit und Vertrauen aufzubauen, statt nur zu werben.
Social-Media-Marketing
Social-Media-Marketing heißt, ein Unternehmen auf Plattformen wie Instagram oder Facebook sichtbar zu machen und mit Menschen in Kontakt zu kommen.
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Leon Werner, Straubing
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